Meine Erfahrungen, Sommer 2021

“Vipassana ist eine der ältesten Meditationstechniken Indiens und bedeutet soviel wie die Dinge zu sehen, wie sie wirklich sind“. Vipassana wurde in Indien vor über 2500 Jahren von Gotama, dem Buddha, wiederentdeckt und von ihm als ein universelles Heilmittel gegen universelle Krankheiten, als eine Kunst zu leben gelehrt. Keiner bestimmten Religion zugehörig, strebt diese Technik, die vollständige Beseitigung geistiger Unreinheiten und letztendlich das Glück vollkommener Befreiung an.”

Quelle: https://www.dhamma.org/de/about/vipassana

Vorweg, ich wollte das schon viel früher machen. Eine Zusammenfassung dessen, was ich erlebt habe. Wie es mir vor, während und vor allem nach dem 10 tägigen Vipassana Meditations-Seminar erging. 

Als ich das erste Mal davon hörte

Das erste Mal hörte ich von Vipassana, als mein Freund auf einem Seminar war. 

Genaugenommen war er zu dem Zeitpunkt noch nicht mein Freund und zweitens erzählte nicht er mir davon, sondern unser gemeinsamer Freund.

Es war Anfang des Jahres 2020 und ich ging mit besagtem Freund Mittagessen, als er mir erzählte, dass sein bester Freund, mein Partner seit Februar 2020, auf einem ‚Schweigeseminar‘ sei. Ich wurde sehr neugierig.

10 Tage lang nicht zu sprechen und ‘in sich zu gehen’ stellte ich mir unglaublich befreiend und beruhigend vor. Ich war beeindruckt. Wer mich kennt, weiß dass es mir nur selten möglich ist, nicht zu sprechen. Selbst im Schlaf, habe ich mir sagen lassen.

Erst später erfuhr ich dass man dort täglich zwischen 4 und 10 Stunden meditiert. 

Ich kannte meinen Freund schon seit vielen Jahren, vor allem von Erzählungen unseres gemeinsamen Freundes. Näher kamen wir uns im Februar 2020 und er erzählte mir von seinen Erfahrungen die er während des Seminars machte. Er war über Silvester dort, von 26.12.- 6.1. .

Die Idee es ebenfalls zu machen, kam schnell. Über den Frühling haderte ich jedoch mit der Entscheidung ebenfalls ein Vipassana Seminar zu besuchen. Ich hatte Zweifel daran es 10 Tage durchzuhalten.

Vorbereitungen

Dennoch! Wir meldeten uns gemeinsam für ein Seminar im Sommer 2021 an. Es fand in einem Vipassana Zentrum in Polen statt, Dhamma Pallava Vipassana Meditation Center. Die Fahrzeit betrug ungefähr 7 Stunden bis dahin.

Ich wusste, dass Männer und Frauen während dieser Zeit getrennt sein würden. Wir würden weder miteinander sprechen, geschweige denn uns sehen. 

Außerdem war es nicht erlaubt sein Telefon bei sich zu haben, dieses wurde zu Beginn des Seminars abgegeben. Auch kein Buch, kein Schreibmaterial, defakto nichts was einen ablenken könnte. Man sollte sich nur auf sich selbst fokussieren. 

Nun stellte sich die Frage was ich mitnehmen würde. Es war nicht besonders viel. Hier eine kleine Liste der wichtigsten Dinge:

  • Wecker
  • Taschenlampe
  • bequeme Keidung (Langarmshirts und Lange Hosen, eventuell reizende Kleidung ist nicht gestattet)
  • Meditationskissen wenn eigenes vorhanden und bevorzugt
  • Natürlich Waschutensilien wie Zahnputzzeug und Seife 
Ankunft im Vipassana Zentrum

Als wir ankamen war ich schon sehr gespannt. Wie wird alles aussehen? Wird es Einzelzimmer geben? Wer sind die Leiter des Seminars?

Es handelte sich um eine abgelegene Anlage die umzäunt war. Eine längliche Anlage mit Speisesaal und Küche zu Beginn. Wenn man den Speisesaal verließ, stand man vor einer in die Länge gezogenen Grünfläche mit Blumen, links und rechts davon standen je 3 Häuser mit Zimmern auf beiden Seiten. Am Ende des Geländes war der Meditations Saal.

Als ersten meldeten wir uns an. Alle TeilnehmerInnen bekamen ein Zimmer (Einzelzimmer), einen Essplatz, einen Spind für Wertgegenstände und einen Meditationsplatz zugewiesen. Um 18 Uhr war das Abendessen und danach begann die Einführung. Es gab einen Leiter bei den Männern und eine Leiterin bei den Frauen. Zugegeben die Leiterin wirkte etwas streng auf mich aber vielleicht war das auch nur mein eigenes Empfinden.

Hier die Hard Facts:

  1. 4 Uhr Tagwache
  2. Kein Sprechen oder Augenkontakt mit anderen TeilnehmerInnen
  3. Keine Kommunikation zur Außenwelt (kein Telefon, kein Internet)
  4. Täglich ca. 4 Stunden gemeinsames ‘pflicht meditieren’ im Meditations Saal

Mein Freund und ich gaben uns danach noch ein Bussi und umarmten uns ein letztes Mal bevor wir uns 10 Tage nicht mehr sehen würden.

Danach folgte die erste einstündige Meditation. 

Der Saal war sehr groß und in 2 Abteilungen geteilt, getrennt mittels einer großen matt durchsichtigen Plane. Vorne konnte man die Meditationslehrer beider Seiten sitzen sehen. Bei den Männern ein Herr, bei den Frauen eine Dame. Die Lehrer saßen auf einem Podest und neben ihnen die Seminarleiter. Die Schüler saßen alle gegenübersitzend im Raum verteilt. Vorher konnte man sich allerlei Polster und Decken holen um sich das Sitzen so bequem wie möglich zu gestalten. Nachtruhe war um 21.30 Uhr.

Tag 1 bis 3

Der Wecker läutete um 4 Uhr. Ich hatte bereits am Vorabend Angst, ich könnte verschlafen. Aber abgesehen davon dass der Wecker, den ich mit hatte einen unfassbar quälenden Ton von sich gab, gingen die LeiterIn bzw. deren HelferInnen (das sind sogenannte alte Schüler, die bereits einen 10 Tages Kurs absolviert hatten) in den Morgenstunden an den Häusern vorbei und weckten mit einer Triangel alle Schüler aus den Betten. Einen lauten Gong der von beiden Enden des Geländes ausging gab es zusätzlich. 

Es wurde empfohlen Morgens, vor dem Frühstück zu meditieren. Dies konnte man in den Zimmern oder im Meditations Saal machen. Ich stand um 4 Uhr auf, zog mich an und ging sofort eine Runde spazieren. Auf beiden Seiten, sowohl bei den Männern als auch bei den Frauen gab es einen sehr schönen angelegten Wald der dafür gemacht wurde sich zwischenzeitlich die Beine zu vertreten. Neben dem Gelände war ein Feld. Morgens um 4 konnte man eine wunderschöne Nebeldecke darauf ruhen sehen. Etwas worauf ich mich von da an die nächsten 10 Tage unglaublich freute.

Nun musste man sich bis 6.30 Uhr irgendwie wach halten. Meditieren probierte ich zwar, aber da ich zu dem Zeitpunkt noch nicht wirklich wusste wie es funktionierte, versuchte ich mir die Zeit anders zu vertreiben. Bücher, Schreibmaterial und Telefon waren ja nicht gestattet. Das Telefon gab man am ersten Abend bereits ab.

Um 6.30 Uhr gab es Frühstück, das war immer sehr ausgewogen und gesund. Um 8 Uhr begann die erste Meditation. Für mich war das alles sehr neu und ungewohnt. Diese erste Stunde an diesem Morgen dauerte eine halbe Ewigkeit für mich. Danach ging ich meist spazieren oder in mein Zimmer zurück. Die Zimmer waren klein, aber hatten alles was man brauchte.Sie waren sauber und auch recht modern, da das Zentrum erst  2017 fertiggestellt wurde. 

Mittagessen begann um 11 Uhr. Es gab ausschließlich vegane und vegetarische Küche. In der Mittagsruhe die von 12.00 bis 13.00 Uhr ging, gab es die Möglichkeit mit den Lehrern zu sprechen und ihnen Fragen zu stellen. Ich habe das in den 10 Tagen nicht einmal in Anspruch genommen, da ich weder Fragen hatte noch das Schweigen brechen wollte.

Um 14.30 Uhr gab es die 2. Gruppen Meditation.

Abendessen gab es keines, sondern nur eine Teepause um 17 Uhr. Neue Schüler bekamen hier ein paar Stücke Obst und Zitronen und Ingwertee. Die alten Schüler lediglich den Tee.

Ich dachte an meinen Freund und stellte mir vor wie es ihm wohl gehen würde. Um 18.00 gab es wieder eine Gruppenmeditation. Um 19 Uhr folgte ein Video Vortrag auf Englisch von Satya Narayan Goenka. Es war eine Videoaufnahme. Diesen Vortrag gab es jeden Abend. Natürlich nicht immer den gleichen.  Satya Narayan Goenka war ein führender Leiter der Vipassana Meditation und verstarb 2013 in Mumbai, Indien. Es stellte sich bald heraus dass diese Vorträge das Highlight des Tages waren. 

Nach diesem Vortrag wurde bis 21.00 meditiert. Danach hatte man die Möglichkeit den Lehrern erneut Fragen zu stellen, oder aufs Zimmer zu gehen. Ich war in meinem Leben wohl noch nie so schnell mit meiner Nacht Routine. Denn je schneller ich im Bett landete umso mehr Schlaf bekam ich. 

Emotionen

Bis dahin, war alles sehr aufregend für mich. Es war alles neu und ungewohnt und ich war erst mal damit beschäftigt mich an die Situation anzupassen. Ich war auch etwas überfordert, nicht darüber sprechen zu können. Was nicht ganz stimmte, da es ja die Möglichkeit gab, Fragen an die Lehrer zu stellen aber wie bereits erwähnt, wollte ich alles in Stille auf mich wirken lassen. 

Ich hatte das Gefühl mein Hirn würde alles was in letzter Zeit ‘eingespielt’ wurde, langsam beginnen zu verarbeitet. Ich merkte dass die neuen Einflüsse sehr minimal waren. So konnte ich die kleinen Dinge unglaublich genießen. Wie den Hummeln dabei zuzusehen wie sie von einer Mohnblume zur nächsten flogen. Außerdem fiel mir eine weiße Mohnblume auf. Ich kannte bis dahin nur rote. Im Wald konnte ich Ameisen dabei entdecken wie sie eine Straße bildeten und ihre Rücken mit Blättern und Sträuchern vollgepackt hatten.

Tag 4 Einführung in die Meditationstechnik

Dieser Tag begann wie alle anderen. Der einzige Unterschied, war die Mittagsmeditation. Bis zu diesem Tag, konzentrierten wir uns während den Gruppen Meditationen ausschließlich auf unsere Atmung. Doch an diesem Tag, kam der ganze Körper in den Fokus. 

Was ich wusste war, dass wir bis zu diesem Tag die Zeit bekamen unsere ideale Sitzhaltung zu finden. Es war ab dem 4. Tag nicht mehr gestattet sich hastig während der Stunde zu bewegen.

Was ich nicht wusste war, dass wir nach der Mittagsmeditation nochmal knappe 2 Stunden weiter meditieren würden! In diesen 2 Stunden lernten wir die eigentliche Vipassana Meditationstechnik. Ich kann mich noch erinnern, wie wütend ich auf meinen Freund war, dass er mir davon nichts erzählte. Ich ging völlig erledigt aus dieser Meditationsstunde raus. Ich war wütend und gleichzeitig gespannt wie es nun weiter gehen würde.

An diesem Abend gab es einen wunderschönen Sonnenuntergang. Die verschiedenen Rosa und Lilatöne waren atemberaubend. Viele von den Teilnehmern standen draußen, vor den Häusern und starrten in den Himmel. Es war still und alle hatten ein Lächeln auf dem Gesicht. Bestimmt einer der schönsten Momente die ich dort erleben durfte. Wie eine Belohnung für den schweren Tag den wir alle hatte. Ich war unglaublich erschöpft und froh als ich endlich ins Bett fiel.

Tag 5 bis 9

Die kommenden Tage, vergingen teils langsam und teils schnell. Das Meditieren fiel mir immer leichter und auch wenn es unglaublich anstrengend war, fühlte ich mich danach jedes Mal wie neu. Ich weiß noch dass ich an Tag 6 unglaublich froh war, wie weit ich bereits gekommen war. Dass ich nicht aufgegeben hatte. 

Es gab manche Teilnehmer die das Seminar vorzeitig verlassen hatten, da sie mit der Situation nicht zurecht kamen. 

Ich hatte während des Meditierens teilweise das Gefühl, zu schweben und nicht unterscheiden zu können ob ich stehen oder liegen würde. Ich nahm nur meinen Kopf wahr. Das war ein sehr eigenartiges aber auch schönes Gefühl.

Wichtig war es jedoch bei Vipassana, sich in Gleichmut zu üben. Das bedeutete meine Medititionserfolge zwar wertzuschätzen, meine Emotionen davon aber nicht beeinflussen zu lassen. Genauso war es mit den Misserfolgen. 

Alles ist vergänglich, sowohl die Freuden als auch die Enttäuschungen. Bei Vipassana gibt es einen Ausdruck dafür ‘Anicca’ (übersetzt: Vergänglichkeit)

Tag 10

Der 10. Tag dauerte gefühlt eine Ewigkeit. Ich hatte das Gefühl, alle wollten endlich das Schweigen brechen und feiern. Mir ging es zumindest so. Der letzte Tag war für mich eine unfassbare Errungenschaft. Ich dachte, wenn ich das geschafft habe, kann ich alles erreichen. In Retrospektive konnte ich nicht ganz glauben was die letzten 10 Tage passiert war. 

Tag 11

An Tag 11 gab es noch eine Morgenmeditation und danach durften wir wieder sprechen. 

Es gab dort ein Mädchen, mit dem ich mich sehr verbunden fühlte. Entweder wir hielten einander die Türe auf oder begegneten uns im Wald beim spazieren. Wie sahen uns nie direkt in die Augen aber wir fühlten uns einfach wohl in der Gegenwart der Anderen.

Als wir endlich wieder sprechen durften, liefen wir regelrecht aufeinander zu und fingen an uns miteinander zu unterhalten. Leider weiß ich ihren Namen nicht mehr, nur mehr dass er sehr schön war. Den Männern und Frauen war es zwar wieder erlaubt miteinander zu sprechen, aber sich zu berühren war noch nicht gestattet.

So standen mein Freund und ich einander gegenüber und durften uns nicht in den Arm nehmen. Mittags gab es noch eine Meditation und danach wurde gemeinsam das Gelände geputzt. Die Speiseräume, der Meditations Saal und die Zimmer. Am Ende des Seminars bezahlten wir alle mit einer freien Spende. Warum es keinen vorgegeben Betrag gibt, hat mehrere Gründe;

Die Philosophie der Vipassana Lehre besagt, dass es allen möglich sein soll, inneren Frieden und Glück zu finden, egal welche finanzielle Mittel man habe. Ein weiterer Grund ist bestimmt auch die Dankbarkeit die man während des Seminars verspürt. Es werden so auch keine Ansprüche gestellt, zum Beispiel an das Essen. 

Meine Gedanken und Emotionen danach

Ich muss gestehen dass ich oft daran denke diese Erfahrung zu wiederholen. 

Es gab dort keinerlei Erwartungshaltung an mich. Natürlich musste ich die Gruppen Meditationen besuchen, aber es gab keine Erwartungen an meine Person. Meine Identität war dort für die Anderen nicht wichtig, wer ich war oder was ich fühlte. Ich musste nicht die Version meiner selbst sein, die ich üblicherweise nach außen zeige. Auch wenn ich es während der 10 Tage manchmal schade fand, nicht sprechen zu können, und sei es nur zu sagen; ’schau! ein blauer Schmetterling!‘, war es auch angenehm die üblichen Fragen des Alltags nicht beantworten zu müssen. Kein, ‚wie geht’s dir?‘ oder ‚wie war dein Wochenende?‘.

Was mir in schwierigen Momenten, Halt gab, war bestimmt der Gedanke der Gemeinschaft. Ich war nicht alleine. Außerdem wusste ich, dass mein Freund ganz in der Nähe war. Wir machten uns sogar aus, jeden Tag um 16 Uhr an einander zu denken. Das war bestimmt auch einer der Momente des Tages auf den ich mich besonders freute.

Ich ging ursprünglich davon aus, dass während dieser Zeit, Themen aufkommen würden mit denen ich mich bis dahin nicht beschäftigen wollte. In meinem Fall, war es nicht so. Ich reflektierte sehr viel, befasste mich mit der Vergangenheit und auch der Zukunft, aber es war zu meinem Glück nichts schmerzhaftes dabei. Sich mit Schmerzen der Vergangenheit auseinander zu setzen gehört zum Leben dazu. Wenn wir unseren Kummer verarbeiten, können wir daraus vielleicht wachsen und stärker werden. Somit hatte ich keine Angst mit meinen Gedanken und Gefühlen alleine zu sein.

Ich habe mich auf jeden Fall dabei selbst neu kennen gelernt. Die wesentlichen Dinge im Leben sind sehr überschaubar. Ich bin seitdem wesentlich aufmerksamer und dankbarer.

Empfohlen wird danach 2 mal täglich eine Stunde zu meditieren. Die 10 Tage sind ein Bruchteil von dem was Vipassana bedeutet. Ich habe es danach eine Weile geschafft, täglich zu meditieren. Mittlerweile bin ich davon weit entfernt und bin froh wenn ich es 2 pro Woche schaffe. Ich meditieren nur mehr selten eine ganze Stunde. Meistens zwischen 15 und 30 Minuten. Für mich ist die Regelmäßigkeit ausschlaggebend. 

Ich bin davon überzeugt, dass Vipassana vielen Menschen helfen und ihr Leben bereichern kann. Trotzdem sollte man sich bewusst sein, worauf man sich hier einlässt. Es braucht viel Willenskraft und Selbstreflektion. Wenn man diese beiden Dinge mitbringt und an sich selbst glaubt, ist es wohl eine der schönsten Erfahrungen die man im Leben machen wird. 

Anicca, Anicca, Anicca.

Bei Interesse an Vipassana generell oder einer Anmeldung für ein Seminar hier ein paar Links.

Vipassana Österreich, allgemeine Infos: https://austria.dhamma.org/de/

Vipassana Österreich Kurse : https://www.dhamma.org/de/schedules/

Fotocredit: WithLoveFromUkraine von Pixabay 


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